Schuleigene Konzepte

An der Grundschule Pavenstädt entwickeln wir individuelle schuleigene Konzepte, um flexibel auf die vielfältigen Anforderungen und Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler einzugehen.

Diese maßgeschneiderten Konzepte ermöglichen es uns, innovative Lehrmethoden einzusetzen, differenzierte Lernansätze zu verfolgen und eine ganzheitliche Förderung zu gewährleisten.

Erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Schule durch schuleigene Konzepte zu einem inspirierenden Ort des Lernens wird und die Talente jedes Kindes zur vollen Entfaltung bringt.

Lernzeit

Ausgangspunkt:

Die Unterschiedlichkeit der Kinder in ihrem Lernbedürfnis und ihrer
Arbeitsweise wird immer größer.
Die vielfältige Problematik von traditionellen Hausaufgaben führte schon länger zur Unzufriedenheit aller.
DieUnterrichtsentwicklungs- und Veränderungsprozesse an unserer Schule haben sich in den letzten 2 Jahren beschleunigt. Nach Auseinandersetzungen
mit dem Thema des zukunftsfähigen Lernens und mehrerer Fortbildungen des
Kollegiums – u.a. durch die Maßnahme „UE Digital“ – hat sich an unserer Schule zur Struktur des Lernens ein verändertes Unterrichtskonzept entwickelt. Aspekte des neuen Lernzeitkonzeptes
Schul-/Lernkultur
➔ Ziele: Selbständigkeit, Individualisierung, Digitalisierung,
Produktorientierung
➔ Fehlerkultur entwickeln und nutzen, Neues ausprobieren
➔ Zukunftsfähiges Lernen und zukunftsfähiger Unterricht (4K-Modell des Lernens)
➔ Digitales Unterrichten als sinnvoller Mehrwert
Entlastung HA-Zeit/Familie
Lernzeiten ermöglichen eine bessere Verzahnung des Vor- und Nachmittags.
– 2 Lernzeitstunden pro Klasse pro Woche (→ 2 Stunden mehr Unterrichtszeit pro Woche für jede Klasse)
– benötigt werden 12 Lehrerstunden und zusätzliche 12 Stunden der OGS-Mitarbeiter
– Lernzeiten sollen möglichst in der 4.-6. Stunde stattfinden
– Die Lernzeiten der einzelnen Klassen müssen nicht parallel stattfinden, sondern können tage-
weise variieren, so dass jede Klasse an zwei unterschiedlichen Wochentagen die Lernzeiten im Stundenplan verankert haben kann. Aus organisatorischen Gründen ist es jedoch vorteilhaft
eine Parallelität der Lernzeiten zumindest im Jahrgang zu ermöglichen.
– Die Klassenzusammensetzung bleibt innerhalb der Lernzeit bestehen.
– Die Lernzeit wird zusammen mit der/m Klassenlehrer/in oder einer/m Fachlehrer/in eines Hauptfaches und einer/m konstanten OGS-Mitarbeiter/in durchgeführt.
– Wichtig ist eine Kontinuität innerhalb der Lernzeit zu erreichen, Unterrichtsausfall soll selten
vorkommen, OGS-Mitarbeiter/innen können die Lernzeit vertreten, da sie inhaltlich eng eingebunden sind.
– Eltern sollen regelmäßig Einblick in die Arbeit der Kinder erhalten
– Hospitationen sind möglich

Neben der Lernzeit besteht weiterhin die Empfehlung seitens der Schule über einen kleinen zeitlichen
Rahmen mit den Kindern zusätzlich zu Hause Kopfrechnen und Lesen zu üben.
Erwartet wird auch ein sukzessive selbständigeres und strukturierteres Arbeiten der Kinder.
Begleitung durch die schulische Steuergruppe:
Kontinuierliche Begleitung/Feedback/Nachsteuerung durch die schulische Steuergruppe
Sukzessive Einführung mit dem Jg. 1:
-Organisation
– Strukturen
– welche Inhalte eigenen sich zum Start?
– Förderung der Selbständigkeit anbahnen
– ….


Fortbildung:
Information über Konzepte von anderen Schulen, die die Lernzeit bereits
praktizieren. Fortbildung über UE Digital
Verständigung über eine gemeinsame Lernkultur an unserer Schule


Evaluation: Regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, wird das gesamte Konzept
evaluiert und gemeinsam mit allen Beteiligten angepasst. Zuletzt wurde die Öffnung auf noch stärker interessengeleitetes Lernen im Jg. 4
erprobt: Die Kinder arbeiten an selbst gewählten Themen und lernen Lösungswege für die Erreichung von selbst gesteckten Zielen zu finden.
Nächster Termin ist zum Ende des Schuljahres 23/24.

Stand 29.11.2023

Stand: 09.12.2022

Erziehungsvereinbarungen

Ausgangspunkt:

Im System Schule mit vielen unterschiedlichen Menschen ist es besonders wichtig grundsätzliche Vereinbarungen zum Miteinander zu finden.
„Jede Schülerin, jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen! Jede Lehrerin, jeder Lehrer hat das Recht, ungestört zu unterrichten.“
„Jeden Tag halten wir uns über einen tw. langen Zeitraum in der Schule auf. Wir alle möchten uns in dieser Zeit wohl fühlen und gerne dort sein.“
Um dies zu erreichen und sicherzugehen, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen, haben wir mit den Kindern, Eltern und Mitarbeitenden an der Schule die für uns wichtigsten Regeln sehr strukturiert und überschaubar zusammengefasst und aufgeschrieben.

Die „3 Goldenen Regeln“:

  • Wir gehen freundlich miteinander um.
  • Wir gehen mit allen Sachen sorgfältig um.
  • Wir möchten gut lernen.
Implementieren der Vereinbarungen:

Mitarbeitende: Alle Mitarbeitenden an unserer Schule verpflichten sich, den Verhaltenskodex und den Konsens zur Erziehung einzuhalten und zu unterstützen.
Eltern: Alle Eltern werden mit der Anmeldung ihres Kindes an unserer Schule über unser Erziehungskonzept informiert und verpflichten sich dies zu unterstützen. (s. Anhang 1 – folgt)
Regelmäßig zum Schuljahresbeginn werden die Eltern auf dem 1. Elternabend über unser Konzept bzw. die Weiterentwicklungen informiert.

Kinder: Alle Kinder werden zu Beginn des Schuljahres an die gemeinsam erstellten Regeln erinnert. Im regelmäßigen Klassenrat werden Regeln, Verstöße, Konsequenzen, aber vor allem auch gut Funktionierendes herausgestellt und besprochen. Das Schülervertretung greift Anregungen aus den Klassenräten auf und entwickelt Verbesserungsvorschläge.

Prävention von Fehlverhalten: s. SSA – gem. überlegen

Präventionsangebote

Schule

SV Sitzungen
Klassenrat
3 Goldene Regeln regelmäßig thematisieren
ein Körper gehört mir
Ringen & Raufen
Positive Spiele, z.B. Klassekinderspiel, Tootling, Spieleliste…
Thema: Freunde im Unterricht / Freundschaftsbank

Schulsozialarbeit

Lubo (Förderung der sozial- & emotionalen Kompetenzen)
Klassengemeinschaftstraining
Anti-Rassismustraining
Medientraining Streithelfer (AG, „Anders Streiten“)
Spielepause
Mädchen- und Jungen AG
ggf. Deeskalationstraining (auch Fortbildung für das Kollegium s. u.)

OGS

Die „3 goldenen Regeln“ sind bedeutend für alle Teile der Schule, somit auch für die OGS. Damit sich alle Kinder und Mitarbeiter in der OGS wohlfühlen, werden Regelverstöße und Fehlverhalten vorbeugend minimiert. Dazu sind alle Mitarbeiter – genau wie das Lehrerkollegium – in „Erste-Hilfe im Streit“ unterrichtet worden, um in den Alltagssituation professionell handeln zu können. Größere Konflikte können in der Kinderkonferenz demokratisch geklärt werden.

Bei Fehlverhalten – Konsequenzen und Maßnahmen:

Auch hier ist die gesamtschulische Zusammenarbeit von Bedeutung, um die Konsequenzen wirkungsvoll umzusetzen. Je nach Schwere des Verstoßes sieht die gemeinsame Vereinbarung unterschiedliche Konsequenzen und Maßnahmen vor. (s. Anhang 2)

Fortbildung:

Regelmäßige Fortbildungen zum Thema Erziehung bzw. Prävention etc. gehört zur Aufgabe aller Mitarbeitenden im Haus.

Nächstes Vorhaben ist eine Fortbildung und ein Training zur Deeskalation im Alltag.

Evaluation:

Regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, wird das gesamte Konzept evaluiert und gemeinsam mit allen Beteiligten angepasst. Nächster Termin ist zum Ende des Schuljahres 22/23.

Anhang 2:

Leichte Verstöße

Unterrichtsstörungen/Verstoß gegen Schulregeln
  • Einführung klarer Regeln/ Info in den Schulplaner
Verspätung
  • Ermahnung
  • Eintrag in den Schulplaner
  • nach 5x zu spät kommen Elterngespräch (Klassenleitung)
  • Schreiben der Schulleitung
Arbeitsverweigerung/Arbeitsvermeidung/fehlende Hausaufgaben
  • Je nach Einzelfall handhaben (Unterricht nachholen, Aufgaben mitgeben, vorm Lehrerzimmer hin-setzten etc…)
  • Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
  • OGS Mappe
Rücksichtloses Verhalten
  • Eintrag in den Schulplaner als Elterninfo
  • Wiedergutmachung Streithelfer (+Regeln)
Unordnung/Verschmutzung
  • Beseitigung
Nicht in die Pause gehen/falscher Ort
  • Regeln abschreiben
Versehentliche Beschädigung
  • Wiedergutmachung

Schwere Verstöße

Hilfe holen – Notfallkarten abgeben an andere Lehrer:in

Physische Gewalt

(unter SuS, gegenüber Fachkräften) + Verletzung

  1. Im gegenseitigen Konflikt/Affekt
    Einschreiten, deeskalieren Schlichtung, Wiedergutmachung vereinbaren, Gespräch mit Opfer
    Direkter Elternkontakt (Info) (Täter/Opfer)
    Dokumentation Kommunikation im Haus (Übergabe & Aktennotiz)
    Hilfe holen (z.B. Helferkind/Notfallkarte)
  2. Häufig/ gezielt
    Siehe a) Elterngespräch+ Erziehungsvereinbarungen (ggf. runder Tisch)
    Ggfs. Abholung durch Eltern (in Abstimmung mit der Schulleitung)
    Gespräch mit Schulleitung
    ggfs. Ordnungsmaßnahmen
Psychische Gewalt
  • Wie bei „Physische Gewalt“
  • Beratung/Hilfe von Kolleg:innen, Schulsozialarbeit
  • Ggfs. Klassenkonferenz
(Mutwillige) Sachbeschädigung/ Verschmutzung/ Verschwendung:
  • Gespräch mit Kind
  • Gespräch mit Schulleitung/OGS Leitung
  • Eltern benachrichtigen
  • Schaden muss ersetzt/behoben werden
  • Entschuldigung formulieren
  • Wer es gesehen hat, hat die Verantwortung
Beleidigungen/Bedrohungen in sozialen Netzwerken wie z.B. Logineo, Whatsapp etc.
  • Ansprechpartzner:in ist Schulsozialarbeit, Schulleitung oder OGS-Leitung
  • Handeln!
Weglaufen/Verlassen des Schulgeländes
  • Wenn Kolleg:innen da sind, zusammen suchen auf dem Schulgelände/aufteilen
  • Eltern anrufen/nachfragen ob das Kind zu Hause ist
  • bei Gefahr in Verzug (Kind nicht auffindbar) Polizei informieren – Frau Bastian Tel: 91 39 07 oder 0162 / 215 07 56 (Aushang im Lehrerzimmer und Sekretariat) – oder sofort 110
  • sofortige Benachrichtigung Schulleitung/Sekretariat
  • Benachrichtigung der Eltern – bei entspr. Familien die Schulsozialarbeit/ Jugendamt informieren
Mitführen und Benutzen von Waffen oder gefährlichen Gegenständen
  • Sofort einsammeln & Eltern müssen diese im Sekretariat abholen

Stand: 09.08.2022

„Hunde wurden speziell für Kinder gemacht. Sie sind die Götter der Fröhlichkeit.“
Henry Ward Beecher

Die Anforderung an die Institution Schule und die am Bildungsprozess beteiligten Personen haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Gesellschaftliche Veränderungen haben dazu geführt, dass nicht mehr die bloße Wissensvermittlung im Vordergrund steht, sondern das vorrangige Interesse der Förderung von übergreifenden Kompetenzen und Fähigkeiten gilt. Schule hat als wichtiger Sozialisationsort neben der Familie über die Jahre an Bedeutung zugenommen. Aus diesem Grund müssen neue Wege beschritte werden, um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden.

Verschiedene Studien belegen, dass der Einsatz von Schulhunden eine wirkungsvolle Ergänzung des Unterrichts sein kann. Die Vorteile der hundegestützten Pädagogik sollen durch den Einsatz eines Schulhundes genutzt werden und die Arbeit im Rahmen inklusiver Prozesse bereichern. Hunde können durch ihre Anwesenheit die Lernatmosphäre im Klassenzimmer nachhaltig positiv verändern. Bei Lehrern und Schülern führt das stressfreiere Unterrichtsklima zu einer höheren Zufriedenheit und Motivation, durch welche der Lernerfolg gesteigert werden kann (vgl. Heyer & Kloke, 2011, S.162).

Der Hund ist dem Menschen ähnlicher als lange vermutet. Gleich seinem Vorfahren, dem Wolf, ist der Hund ein hochsoziales Wesen, obgleich er sein gesamtes Leben dazu in der Lage ist, Bindungen einzugehen.

Seine Fähigkeit zur Kooperation mit dem Menschen ist aus pädagogischer Sicht in besonderer Weise nützlich und kann für die bewusste Regulation von Lernprozessen eingesetzt werden.

Im Speziellen ist die Fähigkeit der Hunde, das Verhalten der Menschen im Ganzen intuitiv zu interpretieren, ein großer Vorteil gegenüber den Menschen. Sie nehmen jedes Kind so an, wie es im Moment der Interpretation agiert. Dabei spielen weder Vorurteile noch zurückliegende Ereignisse eine Rolle.

„Der Hund als Lehrer auf vier Pfoten nimmt jeden Schüler vorurteilsfrei an, eröffnet Schulhündin Maya – Konzept zur hundegestützten Pädagogik an der Grundschule Pavenstädt in Gütersloh

neue Wege sozialer Interaktionen und gestaltet Schule während seiner Anwesenheit zu einem angenehmeren Lern-und Lebensort.“ (vgl. ebd.).

Der Einsatz von Schulhunden entspringt dem Bereich der hundegestützten Pädagogik und beschreibt den „systematischen Einsatz von (ausgebildeten) Hunden in der Schule zur Verbesserung der Lernatmosphäre und individuellen Leistungsfähigkeit sowie des Sozialverhaltens der Schüler“ (Beetz: 2013). Sie „wird von einer Fachkraft mit einer pädagogischen Ausbildung und entsprechendem Fachwissen über Hunde durchgeführt. Die Intervention ist auf ein pädagogisches Ziel ausgerichtet, welches Bildung und/ oder Erziehung betrifft. Die eingesetzten Hunde werden speziell für den Einsatz mit Menschen sozialisiert und ausgebildet.“ (ebd.)

Die Schulhündin Maya wird an der Grundschule Pavenstädt zwei bis drei Mal wöchentlich im Rahmen des Konzepts der hundegestützten Pädagogik eingesetzt.

Was ist ReLv?

„Schwingt ihr die Wörter?“ Mit dieser Frage kann man Gütersloher Schülerinnen und Schüler nicht irritieren, denn sie tun es fast alle. Relv steht verkürzt für „Rechtschreiben erforschen – Lesen verstehen“. Der Unterricht, in dem man mit Bewegung die Rechtschreibung erlernt, lässt Schülerinnen und Schüler zu sicheren Rechtschreibern werden.

ReLv steht für ein integratives Unterrichtskonzept zur Förderung der Basiskompetenzen Rechtschreiben und Lesen. Es wurde in einem Arbeitskreis in Gütersloh von engagierten Kolleginnen verschiedener Schulformen entwickelt. Von der Primarstufe an werden Schülerinnen und Schüler danach unterrichtet. Die hier gelegten Grundlagen werden in der Sekundarstufe I genutzt und ausgebaut.

(Quelle: https://relv-verlag.de/relv/)

Um mehr Transparenz im Hinblick auf unsere Methoden der Rechtschreibkorrektur zu ermöglichen, gibt es an unserer Schule festgelegte Symbole für die Leistungsbewertung der Lernzielkontrollen im Fach Deutsch. Die Kinder werden mit diesen Zeichen vertraut gemacht und sollen dadurch befähigt werden, ihre Arbeiten eigenständig zu verbessern.
Wir erhoffen uns damit eine vertiefte und nachhaltige Auseinandersetzung mit den jeweiligen Fehlertypen.

Für die Klasse 1 werden zunächst nur folgende Rechtschreibphänomene berücksichtigt: Silben schwingen, Merkwörter, Wörter ableiten, Groß- und Kleinschreibung (gegen Ende des 1. Schuljahres)

Für die Klasse 2 werden folgende Verbesserungshinweise berücksichtigt: Merkwörter, Wörter verlängern, Groß- und Kleinschreibung, Wörter ableiten, Silben schwingen

Für die Klassen 3 und 4 sollen alle Rechtschreibsymbole bei der Korrektur von Lernzielkontrollen im Fach Deutsch angewendet werden.
Die entsprechenden Symbole sind in der unten stehenden Grafik abgebildet.

Relv- Übersicht

Die Grundschule Pavenstädt ist eine Schule für alle Kinder. Sowohl die Kinder mit als auch ohne sonderpädagogischen Förderbedarf lernen in den Klassen gemeinsam. Der Schwerpunkt unserer Schule liegt bei der Unterstützung und Förderung eines jeden Kindes und berücksichtigt die unterschiedlichen Lern-voraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler.

An der Grundschule Pavenstädt werden Kinder mit dem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf in den Bereichen Lernen, Emotionale und soziale Entwicklung, Geistige Entwicklung sowie Hören und Kommunikation unterrichtet.

Für die Förderung der Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf sowie die präventive Förderung von Kindern mit erhöhtem
Unterstützungsbedarf sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die Lehrerin für Sonderpädagogik Frau Flöttmann und eine Sozialpädagogische Fachkraft (Frau Brakensiek, akt. In Elternzeit) in allen Lern- und Entwicklungsbereichen zuständig.

Aufgabenbereiche der sonder­pädagogi­schen Lehrkräfte (Klasse 1-2) und der Sozial­pädagogischen Fachkraft (Klasse 1-2)

Klasse 1/2

Der Fokus in der Eingangsstufe liegt in der präventiven Förderung aller Kinder, die dies
benötigen.

  • Begleitung des Übergangs von Kita zur Grundschule für alle Kinder und bei
    besonderem Unterstützungsbedarf
  • Graphomotorische Förderung im Klassenverband und in Einzelsitzungen
  • Wahrnehmungs- und Konzentrationsförderung
  • Mathematikförderung mit dem PReSch-Konzept
  • Kleingruppenförderung in Deutsch und Mathematik
  • Strategiegeleitetes Rechtschreiben (ReLv Konzept)
  • LRS Beratung
  • Training der Leseflüssigkeit (Raketenlesen, Tandemlesen)
  • Einüben von Mathematikstrategien („Strategiestunde“)
  • individuelle Förderung von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf
  • Diagnostik
  • Zusammenarbeit/ Beratung mit den Eltern mit individuellem Übungsmaterial
    für die Kinder
  • Erstellung von Förderplänen
  • Teilnahme an Elternabenden und Elternsprechtagen
  • Teamteaching im Unterricht
  • Teamsitzungen mit Klassenlehrkraft und Jahrgangsteams
  • Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Institutionen (Klassen-
    und Fachlehrkräfte, OGS, Schulsozialarbeit, Jugendamt, Schul- und Bildungs-
    beratung, Integrationskraft, Kinder- und Jugendpsychologie, Logopäden,
    Ergotherapeuten, Ärzte, externe Förderschulen…)

Aufgabenbereiche der sonder­pädagogi­schen Lehrkräfte (Klasse 3-4)

Klasse 3/4
  • Unterstützung der Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischen
    Unterstützungsbedarf in der Klasse und in der Kleingruppe (Lernbüro)
  • Bereitstellung von Hilfsmaterialien und Fördermaterialien
  • Strategiegeleiteter Mathematik Förderunterricht
  • Strategiegeleitete Rechtschreib- und Leseförderung (ReLv Konzept)
  • LRS Beratung
  • Diagnostik
  • Erstellung von Förderplänen
  • Elternberatung
  • Teamsitzungen mit Klassenlehrkraft und Jahrgangsteams
  • Teilnahme an Elternabenden und Elternsprechtagen
  • Teamteaching im Unterricht
  • Einleitung von AO-SFs (Überprüfung des sonderpädagogischen Unterstüt-
    zungsbedarfs durch externe Lehrkraft für Sonderpädaogik)
  • Durchführung von AO-SFs an externen Schulen
  • Jährliche Überprüfung des Fortbestehens eines festgestellten sonder-
    pädagogischen Förderbedarfs
  • Begleitung des Übergangs in die Sekundarstufe 1
  • Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Institutionen (Klassen-
    und Fachlehrkräfte, OGS, Schulsozialarbeit, Jugendamt, Schul- und Bildungs-
    beratung, Integrationskraft, Kinder- und Jugendpsychologie, Logopäden,
    Ergotherapeuten, Ärzte, externe Förderschulen…)

Unser Ziel lautet: So viel gemeinsam lernen wie möglich, da alle Kinder sich gegenseitig stützen und voneinander lernen können. Es heißt aber manchmal auch in kleinen Gruppen oder sogar zeitweise in Einzelzuwendung zu lernen, wenn das notwendig und
sinnvoll ist.

In unseren zusätzlichen Förderräumen (Lernbüro 1+2) stehen eine Vielzahl von Unterrichts- und Fördermaterialien für die sonderpädagogische Förderung zur Verfügung. Dort ist es uns möglich in Einzel- und Kleingruppenförderung individuell auf
die Kinder einzugehen und Differenzierungs-maßnahmen effektiv umzusetzen.

Inhalt folgt