Grundschule Pavenstädt

Ikonen stellen für die orthodoxen Christen Fenster zur himmlischen Wirklichkeit dar

Am letzten Schultag des Jahres (Dienstag, den 20.12.2016) fand der syrisch-orthodoxe Religionsunterricht mit den Schülerinnen und Schüler der Grundschule Pavenstädt  in der Stadthalle Gütersloh statt.
Religionslehrer Amanuel Dag und seine Kollegin Melanie Akbaba verlegten dazu den Unterricht mit Kindern der zweiten bis vierten Klassen unserer Schule in das Stadthallenforum.
Die Ausstellung „Die Kunst der Ikonen – Licht aus dem Osten“ bot eine gute Gelegenheit, um den eigenen spirituellen Alltag zu erkunden und zu erforschen. Bei diesem Ausflug im Rahmen des syrisch-orthodoxen Religionsunterrichts erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über Kultbilder, die sie aus ihren Gebetsräumen und aus ihren Wohnzimmern kennen, aber häufig noch nicht in der Tiefe zu deuten wissen.
Durch Ikonen erfahren die Gläubigen die Gegenwart und Offenbarung Gottes. Deshalb werden sie verehrt und geweiht, aber nicht selbst angebetet. Ikone – das Wort kommt vom griechischen „eikon“ – bedeutet Bild oder Abbild und wird seit dem 6. Jahrhundert zur Bezeichnung von verehrungswürdigen Kultbildern in orthodoxen Kirchen verwendet.
verfasst von Amanuel Dag
Quellen: 
http://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/guetersloh/guetersloh/21535234_Wie-Pavenstaedter-Grundschueler-das-Reich-der-Ikonen-kennen-lernen.html
http://www.guetsel.de/content/guetersloh/15682/auf-keinen-fall-anfassen.html